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US FTC fordert Stellungnahme zur Rolle von Plattformen bei Identitätsbetrug

Die US-Federal Trade Commission (FTC) hat am 24. September 2026 die Öffentlichkeit zu einer Überprüfung ihrer Regeln über den Identitätsbetrug von Regierungsstellen und Unternehmen aufgerufen, um die Rolle der Plattformen dabei zu untersuchen.
Hintergrund
Faktenbox: Die US-Federal Trade Commission (FTC) hat am 24. September 2026 um 12:00 Uhr eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie die Öffentlichkeit zur Stellungnahme aufforderte [1].
Der Kernpunkt liegt darin, dass die bisherigen Regeln primär Einzelpersonen als Täter verfolgten. Nun soll geprüft werden, ob auch Plattformunternehmen selbst für die Förderung solcher Betrugsfälle verantwortlich gemacht werden sollen.
Zur Begriffserklärung: Ein "Impersonator" ist laut Wikipedia eine Person, die das Verhalten oder Handeln anderer nachahmt [2]. Während dies in historischen Kontexten wie der "living history" als harmlose Nachahmung betrachtet wird, bezieht sich die aktuelle FTC-Untersuchung ausschließlich auf Betrugsdelikte.
Wichtige Zahlen und Fakten

| Vergleichsgegenstand | Umfang bestehender Regulierung | Umfang der aktuellen Prüfung |
|---|---|---|
| Regulierungsziel | Bestimmte Einzelpersonen/Organisationen | Einbeziehung der Plattformrolle (Zuschreibung eigener Verantwortung an die Plattform) |
| Anwendungsbereich | Impersonation von Behörden/Institutionen | Impersonation von Behörden/Institutionen + Impersonation von Unternehmen |
Auswirkungen
Eine Verschärfung der FTC-Regeln könnte das Risiko von Betrugsschäden beim Online-Einkauf oder bei Investitionen verringern, indem sie verhindern, dass Plattformen falsche Namen von Regierungsstellen oder bekannten Unternehmen nutzen.
Allerdings ist derzeit noch unklar, welche Dienste genau reguliert werden. Dies könnte zu Verwirrung bei der Nutzung bestehender Dienste führen.
Die FTC hat in ihrer Erklärung betont: "The Federal Trade Commission announced today that is considering whether to update its rule on impersonation of government and businesses to address platforms' role in promoting impersonation scams." [1]
Ausblick
Die von der FTC veröffentlichte Pressemitteilung markiert lediglich den Start der Anhörung zur Einholung öffentlicher Meinungen.
Konkrete Zeitpläne für die Verabschiedung neuer Regeln oder eine offizielle Roadmap liegen noch nicht vor.
Da die FTC ihre eigenen internen Diskussionsergebnisse berücksichtigt, sind die offiziellen Positionen anderer Behörden oder Unternehmen derzeit noch nicht bekannt.
Nach der Veröffentlichung am 24. September 2026 müssen auf Reaktionen aus der betroffenen Branche und weitere Ankündigungen gewartet werden.
Quellen

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